Adobe gehe nicht davon aus, dass auch unverschlüsselte Zahlungsinformationen gestohlen worden seien. Zugleich hätten Unbefugte auf den Quellcode mehrerer Programme zugegriffen, darunter sei das bekannte PDF-Programm Adobe Acrobat. Adobe bedauere den Zwischenfall, heißt es im Blog. Man arbeite nun intern, aber auch gemeinsam mit den Behörden daran, den Cybereinbruch zu untersuchen.
Als Sofortmaßnahme wurden die Passwörter der betroffenen Kundenkonten zurückgesetzt. Betroffene werden per E-Mail verständigt, dass sie ein neues Passwort wählen sollten, heißt es von Adobe. Kunden, deren Kreditkartendaten betroffen sind, werde man ebenfalls per Mail informieren, damit diese ihre Zahlungsflüsse auf verdächtige Vorgänge überprüfen können. Auch die Banken seien informiert worden, die Konten und Kreditkarten der betroffenen Kunden genau zu überwachen.
Adobe setze nun alles daran, den Zwischenfall aufzuklären und zu verhindern, dass ähnliche Vorfälle künftig wieder passieren. Wie genau das gemacht werden soll – Adobe ist durch sein kontrovers diskutiertes Abo-Vertriebsmodell für seine Software auf online verfügbare Kundenkonten angewiesen – ist aber noch unklar.











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