Platzer begründete seinen Rückzug damit, "dass ich jetzt etwas Abstand gewinnen will. Kartnig zeigte sich am "Tag danach" von der Vorgehensweise enttäuscht. "Platzer und seine Vorstands-Kandidaten wollten nur in den Medien stehen, aber finanziell war nichts dahinter", kritisierte der 53-Jährige. "Von Dampfplauderern lasse ich mir den Klub nicht kaputt machen."
Kartnig sieht sich als einzige Alternative
Der Klubchef sieht sich als einziger Garant für die erfolgreiche Weiterführung des Vereins. "Ich wollte wirklich gehen, aber dann habe ich gesehen, dass sich keine geeignete Person für dieses Amt findet", meinte der Präsident. Ein Grund für seinen Verbleib sei auch die Tatsache, dass Hauptsponsor Puntigamer die Zusammenarbeit mit den "Blackies" jederzeit beenden kann, sobald er als Präsident den Hut nimmt.
Die zwei Millionen Euro, die Sturm bis Sommer kommenden Jahres dringend benötigt, habe er dank zweier neuer Geldgeber bereits aufgetrieben. Einer der neuen Sponsoren ist die Firma "Security System Austria", den zweiten wollte Kartnig vorerst nicht nennen und ließ auch offen, ob es bereits im Winter zu Spielerverkäufen kommt.
Die kommende Generalversammlung wird laut Kartnig "im Mai oder Juni" steigen - sollte dann wieder kein neuer Vorstand gefunden werden, wird ein Kurator mit der Aufgabe eingesetzt, den Verein in den darauf folgenden sechs Monaten zu liquidieren. Der Präsident geht aber davon aus, den Untergang des Vereins verhindern und sich dann zurückziehen zu können. "Ich glaube nicht, dass ich nach der nächsten Generalversammlung noch im Amt bin."








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