Der Brasilianer setzte damit nach den Partien gegen Ried (2 Tore), Elfsborg (1) und Wiener Neustadt (4) die Torjagd auch in seinem vierten Pflichtspiel in Serie eindrucksvoll fort. Die Klasse von Alan im Abschluss machte unterm Strich auch in Esbjerg den entscheidenden Unterschied aus. Im Parallelspiel trennten sich Elfsborg und Standard Lüttich 1:1 (1:0), damit führen die Salzburger in der Tabelle mit 6 Punkten souverän vor Esbjerg (3), Lüttich (1) und Elfsborg (1).
Auf die "Bullen" warten nun die beiden Partien gegen Lüttich, am 24. Oktober daheim und am 7. November in Belgien. Bereits am Sonntag steht in der Bundesliga der Schlager auswärts gegen Meister Austria auf dem Programm.
Salzburger Traumstart
Die Salzburger legten in der dänischen Hafenstadt einen Traumstart hin. Nach Ballgewinn von Ramalho und perfektem Lochpass von Kapitän Jonathan Soriano umkurvte Alan seelenruhig Goalie Frederik Rönnow und schob zum 1:0 ein (6.). Der dänische Cupsieger wollte sich aber seinen ersten Heimauftritt in einer Europacup-Gruppenphase nicht vermiesen lassen. Und Salzburg agierte nach dem Führungstreffer teilweise unkonzentriert und ließ sich von den kampfkräftigen Hausherren auch ein wenig die Schneid abkaufen.
Salzburg-Schlussmann Peter Gulacsi musste dreimal eingreifen (13., 19., 24.), ehe dann neuerlich Alan eiskalt zuschlug und mit dem 2:0 wieder für Entspannung im Salzburger Lager sorgte (37.). Sadio Mane bediente mit einem gut getimten weiten Pass Alan, der Brasilianer überwand mit etwas Ballglück im zweiten Anlauf den herauseilenden Rönnow und schoss neuerlich ins leere Tor ein.
Weniger Tempo nach der Pause
Nach der Pause plätscherte die Partie mit Ausnahme eines Kopfballs von Jakob Andreasen über das Tor (50.) vor sich hin. Zum Leidwesen von Kronprinz Frederik, der Esbjerg in der mit 12.100 Zuschauern ausverkauften Blue-Water-Arena vergeblich die Daumen drückte. Aber sehr zur Erleichterung der Gäste, die auch ohne den nach 70 Minuten angeschlagen ausgewechselten Alan scheinbar problemlos den Auswärtserfolg ins Trockene brachten. Doch im Finish kam dann doch noch einmal fast wie aus dem Nichts Spannung auf.
Nach Eckball von Jonas Knudsen verpassten Martin Hinteregger und Soriano den Ball, der eingewechselte Diouf war zur Stelle und verkürzte auf 1:2 (89.). Bange fünf Minuten für die Salzburger waren die Folge, große Ausgleichschance fand Esbjerg aber nicht mehr vor.








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