Die Volksschule Schwarzstraße in Salzburg mobilisiert die ganze Kraft und kämpft für den Fortbestand. Eine erste Lösung für weitere drei Jahre liegt nun am Tisch. Die Erzdiözese übernimmt die Trägerschaft. Eine Lehrerin und ihre Kinder machen mit einem Lied in den Sozialen Medien auf die Schule aufmerksam.
Die Nachricht, dass das Aus der Volksschule Schwarzstraße nicht mehr abzuwenden sei, kam ausgerechnet einen Tag vor den Semesterferien: „Das hat uns alles so beschäftigt. Ich konnte auch auf der Langlaufpiste nicht abschalten“, erzählt Lehrerin Sarah Grubinger, wie die Idee entstand. Ein Video soll jetzt auf den Sozialen Medien wachrütteln. Die Kinder rappen auf der Skipiste, im Fußballstadion oder daheim am Sofa mit zwei Hunden.
Videobotschaft in den Sozialen Medien
Die Botschaften sind unmissverständlich: „Vertrauen wollen wir, dass wir mehr wert sind als Geld“, schickten die 23 Kinder der 3a Klasse allen aus den Ferien eine Botschaft. Der Vater eines Buben schnitt die Szenen dann zusammen. Grubinger: „Sie sind mit so viel Eifer dabei.“ Die Frustration sei in der Klasse groß. Selbst wenn noch ein Jahr Übergangszeit kommen sollte und die Drittklassler ihre Volksschulzeit abschließen können, wünschen sich alle, dass der Schulbetrieb langfristig nicht „eingestampft“ wird.
Hier sehen Sie das Video.
Der Beitrag wird auf Instagram und Facebook schon fleißig geteilt. Die Verhandler von Stadt, Erzdiözese und dem Grunstückseigentümer Stift Admont haben das Video auch direkt in ihre Mailbox bekommen.
Marsch durch die Stadt
Parallel dazu laufen intensive Vorbereitungen auf den Marsch durch die Stadt, am Freitag ab 13 Uhr. „Wir werden Patenzettel verteilen“, so die Lehrer, die mit den Kindern Lieder anstimmen und Transparente mittragen werden. Die Route führt vom Schulgebäude an der Schwarzstraße weiter zum Schloss Mirabell und über den Rudolfskai Richtung Residenzplatz.
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