Zum 27. Mal krönten sich die Volleyballerinnen von Sokol/Post am Sonntag zu Österreichs Cup-Siegerinnen. Doch das 3:1 gegen Eisenerz/Trofaiach war härter erkämpft, als erwartet. Kapitänin Aida Mehic wollte den Pokal danach gar nicht mehr hergeben.
„Der Pokal ist super schwer, aber das ist mir egal, ich würde ihn am liebsten bis morgen herumtragen“, strahlte Aida Mehic mit der Trophäe für den Sieg im Volleyball-Cup der Damen erleichtert in die Kameras. Zum 27. Mal ging der Pokal bereits an Sokol/Post. Doch der 3:1-Sieg über die Erzbergmadln von Eisenerz/Trofaiach war härter erkämpft, als sich das die seit Anfang November in Österreich ungeschlagenen Post-Girls vorgestellt hatten.
Vor mehr als 1000 Fans in der JUFA Arena in Bleiburg waren es nämlich die Außenseiterinnen aus der Steiermark, die sich den ersten Satz mit 25:19 holten. „Da habe ich kurz gedacht, dass es sich vielleicht nicht ausgeht. Wir haben erwartet, dass es, weil ihnen Kapitänin Julia Mitter gefehlt hat, vielleicht einfach für uns wird. Der erste Satz war der Beweis, dass man so nicht denken darf.“ Danach holten Mehic und Co. die Sätze zwei bis vier und den Pokal. Am Samstag startet das Viertelfinale der heimischen Liga. Als Siegerinnen des Grunddurchgangs heißt das Ziel für Post nun Meistertitel.
Tirol gewinnt Cup-Titel bei den Männern
Auch bei den Männern gab es übrigens einen Favoriten-Sieg: Liga-Tabellenführer Hypo Tirol bezwang Titelverteidiger Aich/Dob mit 3:0 und feierte den siebenten Cup-Erfolg.
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