Mit Platz vier in der vergangenen Saison hat sich Sturm trotz eines schwachen Frühjahrs in den Europacup gerettet. Zum Auftakt des Europa-Abenteuers wartet bereits am Donnerstag auf Island gegen Breidablik Kopavogur das Zweitrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation.
Vor Breidablik gewarnt
Sturms Co-Trainer Novica Nikcevic hat am Donnerstag das 0:0 von Breidablik in Andorra gegen FC Santa Coloma live vor Ort gesehen. Das Hinspiel hatten die Isländer mit 4:0 für sich entschieden. Die Aufschlüsse für die Grazer hielten sich in Grenzen. "Breidablik hat sehr viel probiert, deshalb sind die Aufschlüsse gering. Aber wir sind gewarnt, es wartet eine starke Mannschaft mit guten individuellen Spielern", sagte Milanic.
In der Bundesliga heißt für Milanic "wie jedes Jahr" der Favorit Red Bull Salzburg. "Aber im Leben sind immer Überraschungen möglich", weiß Milanic, der Meister Austria, Rapid und sein Team als erste Herausforderer bezeichnete.
Milanic setzt auf "positive Energie"
Dass den recht radikal umgebauten Grazern mit zahlreichen neuen Spielern vielerorts sehr viel zugetraut wird, sieht Milanic als Ehre. "Wenn viele Leute meinen, dass wir eine gute Mannschaft haben, dann ist das super für uns. Das gibt positive Energie für unsere Spieler und unsere Fans", erklärte der langjährige Sturm-Verteidiger (1993 bis 2000).
Doch Milanic wies daraufhin, dass das Zusammenschmieden einer neuen Truppe auch Zeit brauchen werde. "Wir sind erst vier Wochen zusammen und wollen kleine Schritte vorwärts machen. Wir machen Fortschritte und sind auf dem richtigen Weg", glaubte Milanic.
Angesichts der Verpflichtungen von Anel Hadzic, Daniel Offenbacher, Daniel Beichler, Marco Djuricin, Aleksandar Todorovski, Robert Beric und Patrick Wolf meinte Milanic: "Wir haben schon gute Spieler gehabt und haben noch einige gute dazugeholt. Jetzt muss ich eine gute Mannschaft daraus formen."
"Noch weiß ich gar nichts"
Die Erkenntnisse aus den Vorbereitungspartien, in denen es u.a. einen Prestigeerfolg gegen Paris Saint Germain (3:1) zu feiern gab, genießt Milanic mit Vorsicht. "Nach sieben Freundschaftsspielen weiß man gar nichts. Mehr weiß man dann nach zehn Pflichtpartien."








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