In Uniform durch die Partyzone! Täglich sind 300 Polizisten bei der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm. Bislang verlief alles ruhig. Die Beamten betonen: „Hier gibt es keine Hooligans!“
Nach so vielen Jahren bei Großveranstaltungen erkennt man rasch, vom wem potenziell Gefahr ausgehen könnte.“ Kontrollinspektor Michael Doleschal drehte mit seinen Kollegen von er Polizei-Bereitschaftseinheit am Donnerstag seine Runden durch die Fanzone im Hinterglemmer Ortszentrum – und hatte die Lage stets im Blick.
Allzu viel zu tun bekamen die Beamten vorerst nicht. „Es ist friedlich, es sind viele Schüler da und ältere Semester“, zog Doleschal zufrieden Bilanz. Täglich sind knapp 300 Polizisten in Saalbach-Hinterglemm im Einsatz. „Es geht auch viel um Information, wir sind sprichwörtlich als Freund und Helfer gefragt“, so Doleschal. Ein Beispiel gefällig? „Bei meinem letzten Nachtdienst, wollte jemand wissen, wo er jetzt noch was zu essen bekommt.“
Seit Oktober gilt in Österreich die zweitgrößte Terrorwarnstufe. Schwer bewaffnete Polizisten sind daher auch in Saalbach-Hinterglemm derzeit allgegenwärtig. Sämtliche Beamte operieren aus zwei Zentralen aus.
Probleme machen nur alkoholisierte Skifans
Kontrollinspektor Michael Doleschal betont: „Wenn es Probleme gibt, dann eigentlich nur im Zusammenhang mit Alkohol.“ Denn: „Es ist hier schon wirklich etwas ganz Anderes als bei einem Fußballspiel. Bei der Ski-Weltmeisterschaft gibt es keine verfeindeten Fanlager und keine Hooligans.“
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