Verlust eines Auges

Verunglückte F1-Fahrerin: "Ich habe viel gewonnen"

Sport
04.07.2013 09:57
Ein Jahr nach ihrem schweren Unfall und dem Verlust eines Auges hat die frühere Formel-1-Testfahrerin Maria de Villota ihren Frieden mit ihrem Lebenstraum gemacht. "Ich habe für das gekämpft, was ich geliebt habe, die Welt der Motoren. Würde ich wiedergeboren, würde sich meine Geschichte genauso wieder ereignen", sagte die 33-jährige Spanierin. Ihre Narben trage sie mit Stolz. Sie habe im Leben "viel gewonnen".

Am 3. Juli 2012 verlor die Tochter der Rennfahrerlegende Emilio de Villota bei einer Testfahrt für das Formel-1-Team Marussia die Kontrolle über ihr Auto. Sie raste in die Ladeklappe eines Transporters, erlitt schwere Schädel- und Gesichtsverletzungen. Ihr rechtes Auge konnten die Ärzte nicht retten.

"Genieße das Leben jetzt mehr"
De Villota glaubt daran, dass auch der furchtbarste Moment ihres Lebens einen Grund hatte. "Wenn dir so etwas Schreckliches passiert, wenn du das Gefühl hast, eine zweite Chance im Leben zu bekommen, dann vergisst du Dinge, die dir früher wie Probleme vorkamen und entscheidest dich, das Leben mehr zu genießen", betonte die Ibererin. Anderen Menschen könne sie heute mehr geben als vorher. "Ich habe einen bestimmten Horizont eingebüßt, den Horizont des Blickfeldes, aber bei der Sicht aufs Leben habe ich viel gewonnen."

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(Bild: KMM)



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