Aufgrund der vielen schlimmen Stürze ist der Ski-Weltcup zuletzt heftig in die Kritik geraten. Zum großen Unverständnis von Beat Feuz. „Man sollte nicht immer nur negativ reden“, schüttelt der Schweizer den Kopf. (Krone.at-Sportchef Michael Fally traf Beat Feuz im Kitzbüheler Medienzentrum – zu sehen oben im Video!)
„Man sollte das Schöne und die Erfolge hervorheben“, fordert Beat Feuz im ORF-Interview. Der Triumph seines Landsmannes Marco Odermatt im Super-G auf der Streif war zuvor von einer Reihe von Stürzen überschattet worden. Die Franzosen Alexis Pinturault und Florian Loriot mussten etwa mit dem Heli abtransportiert werden.
„Die Verletzungen gab es auch zu deiner Zeit“, sagt Feuz zu dem neben ihm sitzenden Franz Klammer. Die Diskussionen seien für den einstigen Schweizer Ski-Helden zwar verständlich, sein großer Wunsch sei es jedoch, die Sieger mehr zu würdigen: „Das ist das, was die Skifahrer wollen.“
Klammer: „Natürlich nimmt man das in Kauf“
Für ÖSV-Legende Klammer sei Skifahren noch immer „so ein schöner Sport“. „Diese Abfahrt in Kitzbühel zu erleben und die Schwierigkeit zu bewältigen, das ist sowas von schön. Natürlich nimmt man auch in Kauf, dass was passieren kann. Man sollte aber nicht nur übers schlechte reden.“ Fest steht: Feuz und Klammer freuen sich bereits auf die Kitzbühel-Abfahrt am Samstag – ohne Zweifel, das spektakulärste Rennen der Welt!
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