Almut (Florence Pugh), eine ehrgeizige Köchin, trifft auf Tobias (Andrew Garfield), der nach seiner Scheidung einen Neuanfang sucht. Trotz ihrer Unterschiede verlieben sie sich ineinander und wollen ein gemeinsames Leben aufbauen. Doch Almuts Schockdiagnose stellt beide vor die Frage: Kämpfen oder loslassen? Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „We Live In Time“: Hinreißend und berührend.
Es ist dies die Geschichte einer Liebe, die uns durch eine dramatische Diagnose die ganze fragile Flüchtigkeit des Glücks zeigt: Auf den Taumel des Verliebtseins folgt die Zuversicht für das Gelingen eines gemeinsamen Lebens. Dass Almuts (Florence Pugh) und Tobias’ (Andrew Garfield) Tochter dann im Toilettenraum einer Tankstelle zur Welt kommt, ist wohl ein Zeichen, dass die beiden alles schaffen können. Bis der Befund Unterleibskrebs die Zeit, die ihnen bleibt, einfriert ...
Chronologisch will Regisseur John Crowley („Brooklyn“) diesem Drama, das an Arthur Hillers herzzermörsernden Film „Love Story“ (1970) gemahnt, nicht beikommen, und so lässt er uns an vielen schönen, verrückten Momenten im Zusammenleben dieses Paares teilhaben, bevor klar wird: Das Leben ist immer ein nicht absehbares Abenteuer – und es ist unglaublich kostbar.
Und nein, das Abschiednehmen lässt sich nicht üben, auch wenn Almut und Tobias tatsächlich überlegen, ihrem Kind einen sehr, sehr alten Hund zu schenken! Hinreißend traurig.
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