Kurz vor Weihnachten (22. und 23. Dezember) stehen in Alta Badia noch zwei technische Wettbewerbe auf dem Programm. Auf der Gran Risa werden ein Riesentorlauf und ein Slalom ausgetragen. Marco Schwarz wird nach seinem Slalom-Comeback in Val d’Isere (FRA) nun auch im Riesentorlauf an den Start gehen, Raphael Riederer feiert sein Weltcup-Debüt.
„Raphael Riederer hat trotz einiger verletzungsbedingter Rückschläge immer wieder starke Leistungen im Europacup gezeigt und fährt einen sehr schnellen Riesentorlaufschwung. Ich möchte ihm die Chance geben, in Alta Badia Weltcup-Luft zu schnuppern“, so Cheftrainer Marko Pfeifer zur Nominierung im Riesentorlauf.
Beim ÖSV-Läufer herrscht große Freude. „Die Nachricht, dass ich in Alta Badia starten darf, hat mich sehr überrascht. Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben und freue mich schon sehr darauf. Das Ziel ist natürlich die Qualifikation für den zweiten Durchgang, aber ich möchte natürlich auch die vielen Eindrücke aufsaugen und meine Premiere genießen“, so Riederer.
Große Schmerzen bei Feurstein
Lukas Feurstein wird hingegen pausieren. „An einen Start von Lukas Feurstein ist nach dem Super-G in Gröden leider nicht zu denken, die Schmerzen sind zu groß und wir haben uns entschlossen, die Hand nochmals genau abklären zu lassen und ruhig zu stellen, damit er hoffentlich bald wieder einsatzfähig ist“, schildert Pfeifer. Der mit einer im Riesentorlauf-Training in der linken Hand erlittenen Fraktur eines Mittelhandknochens angetretene Feurstein fuhr am Freitag im Super-G von Gröden mit einer Schiene und landete auf Position 28.
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