Während der Feiertage fällt etwa 20 Prozent mehr Müll an, darunter allzu oft verschwendete Lebensmittel. Steirische Experten geben Tipps, worauf man bei Konsum und Mülltrennung achten sollte.
Weihnachten ist auch ein Fest des Konsums – und das bringt enorme Müllberge mit sich, leider auch voller weggeworfener Lebensmittel. Vor diesem Hintergrund appellieren die Landwirtschaftskammer und das steirische Entsorgungsunternehmen Saubermacher auch heuer wieder an alle Steirer, beim Einkauf von Geschenken und Lebensmitteln sowie der Abfallentsorgung „das Hirn einzuschalten und Hausverstand walten zu lassen“, wie es Kammer-Direktor Werner Brugner plakativ auf den Punkt bringt.
Steirer schenken Regionales
„Wer bei steirischen Direktvermarktern einkauft, hat den Vorteil, Lebensmittel nach Bedarf und in der gewünschten Menge zu bekommen“, so Brugner. Erfreulich sei der Trend, dass Steirer auch bei Geschenken immer öfter zu regionalen Spezialitäten greifen.
Viel Aufholbedarf gibt es hingegen noch beim Trennen des Abfalls – wovon zu den Feiertagen rund 20 Prozent mehr anfällt. „Im Restmüll haben wir immer noch rund 60 Prozent Fehlwürfe“, sagt Saubermacher-Boss Hans Roth. Dabei sei gerade Restmüll in der Entsorgung am teuersten. „Schlussendlich entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden.“ Es liege an jedem einzelnen Steirer, durch bewusstes Einkaufen und Mülltrennen Weihnachten nachhaltiger zu gestalten.
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