Langlauf

Vermeulen bei „Heimrennen“ in Lillehammer Achter!

Wintersport
06.12.2024 15:22
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Mika Vermeulen hat beim Langlauf-Weltcup in Lillehammer für den nächsten Top-Ten-Platz gesorgt! In seiner Wahlheimat belegte der 25-jährige Steirer im 10-km-Skating-Rennen den achten Rang und landete damit im dritten Einzelbewerb dieser Saison zum dritten Mal unter den ersten Zehn. Mit 49,5 Sekunden Rückstand auf Sieger Martin Löwström Nyenget, der einen Sechsfach-Sieg der Norweger anführte, fehlte ihm aber doch einiges in Richtung Podest.

Teresa Stadlober fehlte diesmal viel Zeit auf die Top-Ten. Sie skatete über die 10 km auf den 17. Rang und blieb mit 1:47,7 Minuten Rückstand auf Siegerin Therese Johaug klar hinter den Erwartungen. Johaug sorgte mit Heidi Weng und Astrid Oeyre Slind für einen Triple-Sieg der Gastgeberinnen. „Ich bin nicht zufrieden mit der Platzierung. Das ist noch das schwierigere Rennformat für mich, ich habe stetig Zeit verloren und habe nicht die nötige Spannung aufbringen können, die es braucht“, sagte Stadlober, die auch mit den Neuschnee-Bedingungen nicht so gut zurechtkam.

Gelungenes Debüt für Brudermann
Dafür feierte Katharina Brudermann ein gelungenes Weltcup-Debüt: Die 25-jährige Kitzbühelerin wurde mit 2:47,2 Minuten Rückstand 27. und holte somit gleich ihre ersten Punkte. „Ich bin super happy, war vor dem Start super nervös. Es ist richtig cool, dass ich jetzt dabei bin und hoffe, dass ich noch bei ein paar Weltcups an den Start gehen kann“, sagte Brudermann, die wie Vermeulen ebenfalls in Norwegen lebt und dort auch studiert (Sportwissenschaften).

Stadlober gratulierte der Debütantin. „Freut mich für sie, das ist wichtig für den österreichischen Langlauf.“ Österreichs Frauen-Aushängeschild hat sich für den Skiathlon am Sonntag sogar die Top-3 als Ziel vorgenommen.

Vermeulen nicht ganz zufrieden
Wie Stadlober war auch Vermeulen nicht glücklich mit seiner Platzierung. „Ganz zufrieden kann ich noch nicht sein. Ich war schon ein ‘Trumm‘ schlechter als in den letzten beiden Rennen“, verlautete Vermeulen selbstkritisch. „Es war ein Medium-Tag bei schwierigen Verhältnissen gegen ein wahnsinnig gutes norwegisches Team.“ Der in Lillehammer lebende Ramsauer spricht norwegisch und war dementsprechend auch beliebter Interviewpartner lokaler Medien. Hinter dem Deutschen Friedrich Moch (7.) war er zweitbester Nicht-Norweger.

Zwischendurch lag Vermeulen bei Kilometer 5,6 auch auf dem sechsten Rang, fiel dann aber noch zurück. Am Ende lagen die Top-5 innerhalb von knapp zehn Sekunden und deutlich vor den weiteren Verfolgern. Vermeulen geht am Samstag im Sprint und am Sonntag im Skiathlon an den Start. „Im Skiathlon sind die Karten wieder neu gemischt, da hoffen wir das Beste.“

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