Der Verantwortliche der Salzburger Seniorenhäuser wehrte sich gegen Vorwürfe nach Kontrollamtsbericht. Ein Sparbuch aus dem Jahr 2016 bleibt weiterhin verschwunden.
Ein Kontrollamtsbericht zu den Seniorenwohnhäusern in der Stadt Salzburg im Auftrag der Freiheitlichen wirbelte, wie berichtet, viel Staub auf. Ein Punkt war etwa, dass in zwei Häusern wesentlich mehr Alkohol gekauft wurde als in den anderen. Die Erklärung dafür liefert der Leiter der städtischen Seniorenheime, Christoph Baumgärtner: „Das sind die Häuser mit Bewohnern mit niedrigen Pflegestufen. Der Alkohol ist nur für Sie bei Feierlichkeiten und Festen, nicht für die Mitarbeiter.“
Unbeantwortet blieb die Frage nach einem verschwundenen Sparbuch. Auf dieses wurden die Hälfte der Überschüsse eines Sommerfestes im Jahr 2016 einbezahlt. „Es ist nicht aufgetaucht“, heißt es seitens des Kontrollamts. Auch die Höhe des Betrags bleibt ungewiss. Es dürfte sich um 850 bis 1000 Euro handeln.
Um wesentlich mehr, nämlich 260.000 Euro, geht es bei Buchungen, die als Subventionen ausgewiesen waren. Laut Kontrollamt geht es um Gebäude im Besitz der Stadt, die allerdings in der Buchhaltung bei der Salzburg Immobiliengesellschaft (SIG) geführt werden. Ein Umstand, der für die Transparenz künftig wieder in der Buchhaltung der Stadt zurückwandern soll, empfiehlt die Kontrollinstanz.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.