ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat seinen Kader für die Nations-League-Spiele in Linz gegen Kasachstan (10. Oktober) und Norwegen (13. Oktober) bekannt gegeben und wurde in diesem Zusammenhang auch zu den Erwartungen befragt. Von einem Plichtsieg gegen Norwegen will Rangnick nicht sprechen und stellt klar: „Das wäre arrogant und überheblich und das bin ich nicht.“
Zwei potenzielle Debütanten wurden einberufen. Abwehrspieler Michael Svoboda vom italienischen Erstligisten Venezia steht erstmals im Aufgebot des österreichischen Fußball-Nationalteams, das Rangnick am Montag in Wien bekanntgegeben hat. Auch Werder-Bremen-Kapitän Marco Friedl kehrt nach über zwei Jahren Absenz in die ÖFB-Auswahl zurück.
„Plichtsieg“ gegen Kasachstan, aber nicht gegen Norwegen
„Es stehen uns weiterhin einige Spieler nicht zur Verfügung, deswegen haben wir auch zwei mehr einberufen. Auch weil drei Spieler – Alexander Prass, Konrad Laimer, Marcel Sabitzer – mit einer Gelben Karte vorbelastet sind“, erklärte Teamchef Rangnick bei der Pressekonferenz in Wien. Nach nur einem Punkt aus beiden Spielen nannte der 66-jährige Deutsche das Heimspiel gegen Außenseiter Kasachstan einen „Pflichtsieg“. „Es geht darum, das erste Spiel erfolgreich zu bestreiten, mit der Art von Fußball, die uns dorthin gebracht hat, der während der EURO und der EURO-Qualifikation unser Markenzeichen war. Das ist es, was wir brauchen.“
Und die Partie gegen Norwegen? Rangnick: „Da ist mein Respekt zu groß. Ich bin weit davon entfernt gegen Norwegen von einem Pflichtsieg zu sprechen. Das wäre arrogant und überheblich und das bin ich nicht.“
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