Das Team Europa hat sich den Laver Cup zurückgeholt. In Berlin gewannen Alcaraz, Medvedev und Co. gegen eine Weltauswahl mit 13:11. Um einen Ausraster des Russen herrscht aber weiter Aufregung. Hätte er disqualifiziert werden müssen?
Es war im ersten Satz zwischen Daniil Medvedev und Ben Shelton, als der Russe seinen Schläger in Richtung der Tribüne in die Bande knallte. Und das nur, weil er im Tiebreak ein Ball ins Aus gegangen war. Schlimm!
Denn der Schläger hat nur um Haaresbreite eine Fotografin verfehlt – und das auch nur, weil sie rechtzeitig in Deckung gegangen war.
Shelton forderte sofort ein Einschreiten des Schiedsrichters, doch dieser unternahm nichts. Medvedev gewann den ersten Satz, woraufhin auch Frances Tiafoe und Team-Kapitän John McEnroe lautstark eine Reaktion forderten.
„Es ist ziemlich verrückt“
Thanasi Kokkinakis forderte im Courtside-Interview mit Eurosport-Expertin Andrea Petkovic gar eine Disqualifikation. „Wir sind alle ziemlich platt. Wenn er jemanden getroffen hätte, wäre dieses Match vorbei. Es ist ziemlich verrückt, dass das passiert ist.“
Immerhin: Am Ende blieb Medvedevs Ausraster ohne Folgen. Shelton gewann die Sätze zwei und drei und baute den Vorsprung seiner Mannschaft auf 11:7 aus.
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