Der verstorbenen ehemalige Bundeskanzlerin und Höchstrichterin Brigitte Bierlein ist ein eigenes Zimmer im Kanzleramt gewidmet worden. Ihr ehemaliges Büro ließ der jetzige Regierungschef Karl Nehammer in „Bierlein-Zimmer“ umbenennen.
Am 3. Juni des heurigen starb Österreichs erste Bundeskanzlerin – exakt an jenem Tag, an dem sie vor fünf Jahren mit ihrer Übergangsregierung angelobt wurde. Ihr Nachfolger Nehammer wollte die „große Österreicherin“ auch im Bundeskanzleramt ein Denkmal setzen. Jenes Zimmer, in dem sie von 3. Juni 2019 bis 7. Jänner 2020 ihr Amt als Regierungschefin ausübte, ist nun nach ihr benannt.
Für Nehammer soll das „Bierlein-Zimmer“ ein „Ort der Anerkennung, des tiefen Respekts und der Erinnerung“ an die beliebte Politikerin sein, die das Land in krisengebeutelten Zeiten leitete.
Die damalige Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs wechselte 2019 als Chefin einer Experten-Regierung ins Kanzleramt, als infolge des Ibiza-Skandals im Land politisch nichts mehr ging
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