Heer oder Zivildienst – es ist jedenfalls ein Pflichtdienst, den die allermeisten jungen Oberösterreicher für die Allgemeinheit ableisten. Dass dieser sehr erfüllend sein und auch unerwartete Ehre einbringen kann, zeigt das Beispiel von Lorenz Mayrhofer aus Mauthausen. Er wurde zum „Zivildiener des Jahres“ von OÖ gekürt.
Zum 17. Mal wurden in Wien die neun Landessieger und der Bundessieger unter den Zivis des vergangenen Jahres gekürt. In Oberösterreich überzeugte Lorenz Mayrhofer mit seiner Arbeit für die Werkstätte des Diakoniewerks Oberösterreich in Ried in der Riedmark die Jury. Kein Wunder bei dieser glänzenden Bewertung: „Lorenz ist der beste Zivildiener, den wir jemals hatten“, so das Team der Werkstätte. „Er absolvierte ein Zusatzmodul, spielte Instrumente, bastelte mit Klienten und brachte sehr viel Spaß und Abwechslung in den Alltag. Die betreuten Menschen hatten jedes Mal ein Lachen im Gesicht, wenn sie ihn sahen.“
„Ich durfte ich sein“
Natürlich sah auch der 20-jährige Mauthausener die Zeit sehr positiv: „Jeder Mensch hat es verdient, etwas zu erleben und dass sich jemand mit ihm beschäftigt“, so Lorenz. „Das Lächeln der Klienten werde ich nie vergessen. Ich find’ es schön, dass ich einfach ich selber war und zum Zivildiener des Jahres nominiert wurde.“
Tiroler holte Bundessieg
In den Wiener Sofiensälen ehrte Staatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) die „Super-Zivis“, den Bundessieg holte übrigens ein Tiroler. „Unsere Zivildiener des Jahres sind neun aus 14.000, die sich besonders ins Zeug gelegt haben. Mir taugen unsere Zivildiener sehr, weil sie zeigen, was für eine wertvolle Zeit man aus dem Pflichtdienst machen kann“, sagt die Staatssekretärin aus Walding .
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