Carlos Sainz wird sein Ferrari-Cockpit nach der aktuellen Formel-1-Saison an Lewis Hamilton abgeben und kann sich dennoch eine baldige Rückkehr vorstellen. Der Spanier betont, dass er den Rennstall im Guten verlasse – und doch einen faden Beigeschmack gibt es doch.
„Ich gehe mit guten Ergebnissen und mit einer guten Beziehung zu Fred Vasseur und Charles Leclerc. Ich finde, wir geben zusammen ein gutes Team ab. Gemeinsam haben wir Siege und Podestplätze erzielt“, erklärt Sainz gegenüber DAZN. Böses Blut wegen der bevorstehenden Trennung gäbe es keines.
Auch die Beziehung zu den Mitarbeitern im Team und zu den Fans sei nach wie vor hervorragend. Deshalb, so der Spanier, werde er die „Tür Ferrari“ für sich auch sicherlich nicht schließen: „Vor allem nicht, wenn man bedenkt, dass ich noch fünf oder zehn Jahre in meiner Karriere habe.“
Fader Beigeschmack bleibt
Vor seinem Wechsel zu Williams möchte Sainz die aktuelle Ferrari-Abschiedstour noch ausgiebig genießen. „Ferrari-Fahrer gewesen zu sein und noch für einige Rennen Ferrari-Fahrer zu sein, das genieße ich sehr und will noch das Beste daraus machen“, so der bald 30-Jährige.
Einen faden Beigeschmack erzeugen bei ihm allerdings die anhaltenden Spekulationen darüber, warum er Ferrari verlassen musste. Es sei nämlich nicht so, dass etwas schiefgelaufen sei. Es ist nur so, dass ein siebenmaliger Weltmeister entschieden hat, den letzten Stint seiner Formel-1-Karriere bei Ferrari zu verbringen. So gesehen war ich ein bisschen das Opfer dafür“, fasst es Sainz nüchtern zusammen.
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