Die erhoffte Heim-Poleposition ist Max Verstappen in Zandvoort verwehrt geblieben, der Niederländer muss sich am Sonntag hinter Lando Norris anstellen. „So ehrlich müssen wir schon sein – wir sind einfach nicht schnell genug“, sucht der Red-Bull-Pilot keine Ausreden.
„Ich habe alles getan und wenn ich daran denke, wie es am Freitag gelaufen ist, dann bin ich mit einem Startplatz in Reihe eins sehr zufrieden“, erklärte Verstappen im Anschluss an das Qualifying am Samstag. Vor allem das Wetter an der Küste habe dem Weltmeister jedoch zu schaffen gemacht: „Jede Runde fühlt sich anders an, du hast keine verlässlichen Anhaltspunkte, weil sich die Windverhältnisse ständig ändern.“
„Nie restlos wohlgefühlt“
Zwar habe sein Team von Freitag auf Samstag einen Sprung nach vorne gemacht, ideal seien die Abstimmungen dennoch nicht. „Der Wagen ist nicht einfach zu fahren, aber meine Runde war gut. Ich habe mich im Auto nie restlos wohlgefühlt, und der Wagen reagiert sehr sensibel auf den Wind“, so Verstappen.
Der 26-jährige Lokalmatador steht am Sonntag vor seinem 200. Grand-Prix-Start. In der WM-Wertung hat er vor dem 15. von 24 Saisonrennen noch einen komfortablen Vorsprung von 78 Punkten auf Norris, dennoch muss er sich eingestehen: „McLaren ist verflixt schnell.“ Verstappen gewann die vergangenen drei Ausgaben in seiner Heimat, allerdings wartet der Triple-Champion seit vier Rennen auf einen Grand-Prix-Sieg.
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