Islamkunde abseits der staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen gerät wieder ins Visier der Politik. Im Kampf gegen etwaige Parallelgesellschaften soll es nun Änderungen geben – auch in Sachen Sprache.
Der Religionsunterricht an den Schulen ist bekanntlich in der heimischen Verfassung verankert und wird von den jeweiligen Kirchen oder Glaubensgemeinschaften mitorganisiert. Gleichzeitig erhalten Kinder aber auch im religiösen Rahmen privaten Unterricht zur Konfession, bei Muslimen etwa in den jeweiligen Moscheen und Gebetshäusern. Die Krux an der Geschichte ist jedoch oftmals, dass diese Lektionen auch von unqualifizierten Personen oder nicht anerkannten Imamen angeboten werden. Vollgepackt mit Steinzeit-Frauenbild, undemokratischen Wertehaltungen – und vor allem weit abseits jeder staatlichen Bildungseinrichtung. Doch das soll sich nun ändern.
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