Berührende Geschichte

Das Gold in der Seine dem toten Hund gewidmet

Olympia
08.08.2024 20:21

Die Niederländerin Sharon van Rouwendaal hat für einen der berührendsten Momente der Olympischen Spiele in Paris gesorgt. Nachdem sie Gold über 10 Kilometer Freiwasserschwimmen in der Seine geholt hatte, brach die 31-Jährige im Ziel in Tränen aus und widmete den Olympiasieg ihrem Hund Rio, der im Mai gestorben war.

Sie kraulte die letzten Meter in der Seine ans Ufer, kroch aus dem Wasser und brach zusammen. Nicht vor Erschöpfung, sondern vor Emotionen, vor Erinnerungen. Dann küsste Sharon van Rouwendaal ein ganz spezielles Tattoo auf ihrem rechten Unterarm, das einen Pfotenabdruck ihres Hundes Rio darstellt. 

„Mit ganzem Herzen“
Die traurige Note an der Geschichte: Rio, der nach dem Ort benannt ist, an dem sie 2016 ihre erste Olympia-Goldmedaille erobert hatte, starb im Mai. „In dem Moment hat für mich die Welt aufgehört, sich zu drehen“, erinnerte sich van Rouwendaal unter Tränen. „Er hätte eine Lungenoperation gebraucht und es gab Komplikationen.“ Für mehrere Wochen hörte sie auch mit dem Training auf, ehe sie sich sagte, doch in Paris zu starten: „Ich werde es versuchen, mit meinem ganzen Herz für meinen kleinen Liebling schwimmen.

Das tat van Rouwendaal, die erst auf der letzten Runde die Australierin Moesha Johnson überholte, sich 2:03:34 Stunden Gold sicherte. Und auch bei der Siegerehrung stolzer als auf ihre Medaille auf ihren Unterarm mit dem Pfoten-Tattoo deutete.

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