Das Internationale Olympische Komitee hat nach der Kritik an der Bildführung bei den TV-Übertragungen von den Sommerspielen in Paris Fehler eingeräumt und Verbesserungen für die weiteren Olympia-Tage versprochen.
Man müsse zugeben, „dass unsere Host-Broadcast-Produktion in manchen Fällen zu viele Aufnahmen von jubelnden Zuschauern enthielt“, teilte ein Sprecher der zuständigen IOC-Tochter OBS mit.
Fans statt Sportler
„Ohne Fans auf den Tribünen der Olympischen Spiele in Tokio wollten wir sicherstellen, dass unsere Kameras die unglaubliche Atmosphäre in den Austragungsorten der Spiele in Paris einfangen“, hieß es. In den vergangenen Tagen hatte es bei Fernseh-Zuschauern und TV-Reportern der übertragenden Sender mehrfach Ärger darüber gegeben, dass der Hostbroadcaster OBS bei den Live-Übertragungen öfter Fans auf den Rängen statt Sportler, wichtige Szenen oder Zeitlupen von spannenden Momenten zeigte.
Auch der ORF übernimmt wie Sender in aller Welt das vom Olympic Broadcasting Service produzierte Signal. „Wir haben dies gemeinsam mit unseren Veranstaltungsort-Produktionsteams vor Ort angesprochen und werden uns weiterhin vorrangig auf die Athleten und die Schlüsselmomente des Sportgeschehens konzentrieren“, kündigte das IOC nun an.
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