Deutliche Worte der französischen Beachvolleyballerinnen Lezana Placette und Alexia Richard! „Das sind nicht einfach zwei Mädels im Bikini, zu deren Spielen man kommt und denen man dann auf den Hintern schaut“, stellen sie nach ihrem Olympia-Auftaktspiel klar. Dieses bestritten sie im Gegensatz zu den meisten anderen Frauen-Teams in Shorts.
Mit 2:0 setzten sich Lezana Placette und Alexia Richard gegen die Deutschen Laura Ludwig und Louisa Lippmann durch. Für Aufsehen sorgten sie auch mit ihrer Bekleidung, denn die beiden setzten auf Shorts. „Ich glaube, dass hier ein zu großen Teilen neues Publikum ist, weil wir zum ersten Mal in Frankreich vor so vielen Menschen auf den Tribünen spielen“, schildert Placette im Gespräch mit Sport1. „Deshalb war es uns auch wichtig, ihnen zu zeigen, was Beachvolleyball eigentlich ist und was für uns Beachvolleyball bedeutet.“
Ihr Wunsch sei es, „dass Frauen im Beachvolleyball die Wahl haben: Manchmal wollen wir im Bikini spielen, manchmal in Shorts, manchmal in Leggings – und manchmal wollen wir nicht beide im gleichen Outfit spielen.“
Auch Klinger-Schwestern setzen Zeichen
Auch die Österreicherinnen Dorina und Ronja Klinger wollen Vorbilder sein. Die Schwestern haben heuer ihre knappen Bikini-Höschen gegen kurze rote Hosen getauscht. „Wir wollten ein Zeichen setzen an den Sport, an junge Mädchen“, erklärte Ronja zuletzt gegenüber der „Krone“.
„Es muss nicht nur auf enge Höschen geschaut werden, sondern auf das, was wir taktisch und technisch leisten.“ Ein toller Nebeneffekt: „Sie sind sehr bequem. Man muss nicht herumzupfen, keine Angst haben, dass die Hosen verrutschen.“
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