Er ist fünffacher Amadeus-Award-Preisträger, erhielt für seine Hits „Cordula Grün“ und „Expresso & Tschianti“ zweimal Dreifach-Platin und tourt mit dem Album „Reparatur“ gerade durch Österreich. Trotzdem glaubte Johannes Sumpich alias Josh. (38) lange, dass er nicht gut genug ist. Das Interview, von dem er selbst sagt, dass er noch nie so offen darüber gesprochen hat.
„Krone“: Josh., du tourst gerade mit deinem aktuellen Album „Reparatur“ durch Österreich und Deutschland und spielst am Freitag auch ein Konzert im burgenländischen Wiesen. Freust du dich schon darauf?
Josh.: Ja, sehr. Ich bin ein Burgenland-Fan, weil ich ein großer Weinliebhaber bin und vor allem die Sorte Blaufränkisch mag. Zu Hause habe ich einen richtig schönen Weinschrank mit einer erlesenen Weinsammlung. Seit zwei Jahren habe ich meinen Alkoholkonsum aber stark reduziert und trinke nur hin und wieder einen Schluck. Früher war das unmöglich. Da hatte ich dreimal pro Woche einen Rausch. Wenn ein Konzert erfolgreich war, hatte ich ja schließlich einen Anlass, um zu feiern und über den Durst zu trinken. Diesen Hang hatte ich allerdings auch schon, bevor ich im Musikgeschäft durchgestartet bin. Ich gehörte beim Ausgehen immer zu denjenigen, die zusperren, statt als erste nach Hause zu gehen. Ich habe aber nicht nur gebechert, wenn es lustig war, sondern auch, wenn ich mich traurig und einsam fühlte. Im Nachhinein kann ich das zugeben. Zum Zeitpunkt selbst war mir das natürlich nicht bewusst. Hierzulande glauben ja viele Leute, die gerne teure Tropfen trinken, dass sie nicht saufen.
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