Ein einfaches „Knöllchen“ wird einem Villacher zum Verhängnis. Denn die Strafe landete vor Gericht und „Krone“-Leser wurde zu einer hohen Strafzahlung verdonnert. Wie er meint, zu unrecht ...
Als der „Krone“-Leser vor über zwei Jahren in der Villacher Innenstadt parkte, ahnte er keinesfalls, dass sein Handeln bei Gericht landen würde.
Denn weil der Villacher vergessen hatte, ein Parkticket zu lösen, kassierte er ein „Knöllchen“. „Aber in diesem Bereich gilt gar keine Parkzone mehr. Ich war mehrmals selbst vor Ort und habe auch keine ersichtliche Kennzeichnung gefunden. Und ich stand außerhalb der Abschleppzone“, schildert der Villacher im Gespräch mit der „Krone“. Und daher sah er auch nicht ein, warum er die Strafe zahlen sollte.
„Knöllchen“ landet vor Gericht
Mittlerweile landete der Akt bei Gericht, das den Villacher zu einer saftigen Strafe von 110 Euro verdonnerte. Auf Nachfrage beim Villacher Strafamt wurde dem „Krone“-Leser dann mitgeteilt, dass er sogar 190 Euro bezahlen müsse. „Nicht einmal die wissen anscheinend, wie viel ich zahlen muss“, ärgert sich der Villacher, bei dem sogar bald der Exekutor klingeln könnte, wenn er die Strafe nicht bezahlt.
Nicht einmal die wissen anscheinend, wie viel ich zahlen muss.
ärgert sich der Villacher
Obwohl auch sein Anwalt wenig Erfolgschancen für den Mann sieht, will dieser nicht locker lassen, denn: „Warum soll ich für etwas zahlen, was nicht rechtswidrig war?“ Nun will der Villacher direkt bei Gericht sein Glück versuchen und beim zuständigen Richter das Verfahren neu aufrollen lassen. Ob sich Herr Rat auf den Wunsch einlassen wird, bleibt fraglich M. Tratnik
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