Romano Schmid war nach dem Match gegen die Niederlande emotional und dachte während seinem Kopfballtor zum zwischenzeitlichen 2:1 an seine Liebsten. Kein Wunder, ist er doch im Juni zum zweiten Mal Papa geworden und liefert derzeit bei der EM ab. „Ich vermisse meine Familie extrem. Mein großer Sohn vermisst mich auch extrem, meine Frau würde wahrscheinlich auch ein bisschen Unterstützung von mir brauchen.“
Schmid weiter: „Deswegen ist man natürlich auch traurig als Papa, wenn man seinen Sohn nicht wirklich kennenlernen kann in der Anfangsphase, Aber das werde ich nachholen und ich glaube die geben mir dann auch die nötige Kraft so weiter abzuliefern.“
Wie er selbst den Moment zum 2:1 gesehen hat? „Das kann ich nicht beschreiben. Der Ball kam auf meinen Kopf, ich dachte schon: ‘Das kann nicht sein‘, dann habe ich den Ball super getroffen und es war einfach wunderschön.“
Über Österreichs Achtelfinal-Einzug meinte er: „Jetzt fängt’s erst richtig an. Das sind die coolsten Spiele. Ein Tor mehr schießen als der Gegner und dann sehen wir weiter. Wir gehen jedes Spiel gleich an, mit derselben Intensität. Dann wird’s für jeden Gegner schwer werden.“
„Da habe ich mir ein bisserl was abgeschaut“
Schmid ist mit seinen 1,68 Metern nicht gerade als Kopfballungeheuer bekannt, aber es war sein zweites Kopfballtor in dieser Saison und bejubelte seinen ersten Treffer im Nationalteam. Glückwünsche gab‘s von Freunden aus Bremen und von einem echten Kopfballspezialisten. „Mein Handy ist total voll. Niclas Füllkrug hat mir gratuliert. Von ihm habe ich jeden Tag Kopfbälle gesehen, bei denen ich nicht verstanden habe, wie die ins Tor gehen können. Da habe ich mir ein bisschen was abgeschaut.“
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