Tote und Verletzte

Selenskyj fordert nach Bombenangriff rasche Hilfe

Ausland
23.06.2024 07:38

Nach dem jüngsten Bombenangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine schnelle Unterstützung des Westens bei der Flugabwehr gefordert. 

Selenskyj verurteilte den Angriff mit Gleitbomben auf ein Wohnhaus im Zentrum von Charkiw. Er berichtete von drei Toten und zahlreichen Verletzten. Laut Angaben der Behörden stieg die Zahl der Verletzten am Abend auf 56.

Auf Bildern waren schwere Schäden an dem Gebäude zu sehen. Selenskyj verurteilte den neuen Akt der Zerstörung durch russische Terroristen: „Der russische Terror mit Gleitbomben muss und kann gestoppt werden.“

Der ukrainische  Präsident Wolodymyr Selenskyj (Bild: APA/AP)
Der ukrainische  Präsident Wolodymyr Selenskyj

Seit Anfang Juni 2400 Angriffe mit russischen gelenkten Fliegerbomben
Schon jetzt habe die Ukraine zwar mehr Fähigkeiten erhalten, russische Stützpunkte für den Start von Raketen nahe der Grenze sowie Konzentrationen von Besatzungstruppen zu zerstören, sagte Selenskyj. Trotzdem habe es allein seit Anfang Juni auf die Ukraine 2400 Angriffe mit russischen gelenkten Fliegerbomben gegeben, darunter allein 700 gegen die Region Charkiw.

Charkiw, das unweit der russischen Grenze liegt, ist seit Monaten Ziel massiver russischer Angriffe. Immer wieder werden dort zivile Objekte getroffen. Es sind bereits Dutzende Zivilisten getötet oder verletzt worden.

Wie die ukrainische Luftwaffe mitteilte, wurden Charkiw und die südukrainische Stadt Cherson am Sonntagmorgen von russischen Kampfflugzeugen mit gelenkten Gleitbomben angegriffen. Details zu den Angriffen lagen zunächst nicht vor.

Forderung nach Systemen vom US-Typ Patriot
Selenskyj drängte darauf, dass im Westen mehr Entscheidungen für die Stärkung der ukrainischen Flugabwehr getroffen werden müssten. Er hatte vor allem immer wieder noch mehr Systeme vom US-Typ Patriot gefordert. Nur so kann es nach seiner Darstellung mehr Erfolge bei der Verteidigung der Städte und Gemeinden und beim Schutz für die Menschen geben.

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