Nach Kritik

Vinted informiert besser über versteckte Kosten

Web
19.06.2024 07:16

Auf Druck von Verbraucherschützern will die Secondhand-Verkaufsplattform Vinted künftig besser über versteckte Kosten bei der Bestellung informieren. Das Unternehmen reagierte damit auf Vorwürfe der zuständigen Behörden an seinem Sitz in Litauen und aus Brüssel.

Auf seiner Webseite und in der Vinted-App werde das Unternehmen künftig bereits im ersten Buchungsschritt den Gesamtpreis inklusive der Zusatzgebühren anzeigen, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

Das gilt nach Angaben der Kommission etwa für eine „Käuferschutzgebühr“, die Vinted auf jeden Einkauf automatisch anrechnet. Das Unternehmen habe sich außerdem verpflichtet, „irreführende Werbung“ zu beseitigen, die den Eindruck erwecke, die Bestellung über Vinted sei kostenlos.

Verbraucher sollen zudem genauere Informationen dazu finden, wie sie ihr Geld zurückbekommen, wenn die bestellte Ware nicht eintrifft oder gefälscht ist.

Nicht alle Forderungen erfüllt
Private Verkäufer können über Vinted etwa gebrauchtes Gewand und Schuhe direkt weiterverkaufen. Diese Art des Handels werde immer beliebter, erklärte EU-Vizekommissionspräsidentin Vera Jourova. „Sowohl der Verkäufer als auch der Käufer müssen wissen, welche Rechte sie haben, wenn die Dinge nicht wie erwartet laufen“, fügte sie hinzu.

Vinted sei allerdings nicht allen Forderungen der Verbraucherschutzbehörden nachgekommen, teilte die Kommission weiter mit. Sie verlangen etwa, dass der Online-Händler auch Versandgebühren bereits im ersten Buchungsschritt anzeigt. Geht Vinted auf diese Forderung nicht ein, drohen dem Unternehmen Strafen.

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