Es gibt noch eine Chance! Warum Dominic Thiem doch noch auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Paris hoffen darf.
Die Olympischen Spiele sind der Traum fast eines jeden Sportlers. Im Tennis wurden sie lange etwas stiefmütterlich behandelt, ehe sie Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic von der Wertigkeit her auf eine Ebene mit den Grand Slams hievten.
Dominic Thiem hingegen verzichtete 2016 freiwillig auf Olympia, auch mit dem Vermerk, er habe diese Möglichkeit noch später. Tokio 2020 hatte er ebenso nicht geplant, als die Spiele auf 2021 verlegt wurden, waren sie nach seiner Verletzung freilich kein Thema.
Nadal nutzt „Protected Ranking“
Zum Abschluss seiner Karriere würde Thiem Olympia nun doch gern erleben, suchte um eines der beiden Tickets für Grand-Slam-Sieger an. Ein Glücksfall für Domi ist, dass Nadal für die Qualifikation sein „Protected Ranking“ nutzte, somit ein Platz frei wurde. Allerdings liegen in der Reihung noch die je dreimaligen Grand-Slam-Champions Andy Murray und Stan Wawrinka vor Thiem. Einer der beiden müsste verzichten.
Ebendas stellte Murray, der schon zweimal Olympiagold gewann, diese Woche in den Raum. „Ich weiß nicht, was Sache mit dem Doppel ist“, meinte der 37-jährige Brite, der dieses gerne mit Bruder Jamie bestreiten würde. „Und ob ich spiele, wenn ich nur fürs Einzel nominiert werde.“ Zudem melde sich sein Körper, vor allem sein Rücken, wieder. „Ich muss warten“, erklärt Murray. Und mit ihm Thiem.
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