Emotionaler Tag für Handball-Superstar Dika Mem. Unmittelbar nachdem der Barcelona-Aufbau den Champions-League-Pokal gen Himmel stemmen durfte, flossen beim Franzosen die Tränen. Der Grund: Kurz vor den Final Four hatte er seine 17-jährige Schwester verloren.
Als seine Teamkollegen den spanischen Pokalsieg bejubelten, fehlte Mem aufgrund des tragischen Verlustes, eine Woche später stand der Linkshänder in Köln jedoch wieder auf dem Parkett.
Sieg für Schwester
„Ich will antreten, gewinnen und ihr den Sieg widmen“, hatte der Olympiasieger noch vor dem Turnier erklärt. Und hielt sein Versprechen. Mit 31:30 konnte sich der FC Barcelona gegen Aalborg durchsetzen und somit zum König von Europa krönen.
In Gedanken an seine Schwester flossen bei Mem auf dem Siegerpodest folglich Tränen, er musste von Torwart-Trainer Tomas Svensson getröstet werden. Woran die 17-Jährige starb, ist öffentlich nicht bekannt.
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