Eine Woche nach dem verheerenden Felssturz in Aggsbach-Dorf in der Wachau sind noch immer viele Fragen offen. Jetzt sucht das Land nach Auswegen.
Vor allem die Länge der Sperre – wie berichtet, ist die Bundesstraße 33 unpassierbar – lässt sich noch nicht absehen. Vor Ort geht man von mindestens vier Wochen aus, laut Geologen gehen allerdings weiterhin einzelne Gesteinsbrocken ab. Aus Sicherheitsgründen habe man zudem noch nicht einmal das gesamte Areal untersuchen können. Bis die Straße wieder befahrbar ist, könnte es also sogar noch Monate dauern.
Und somit bis weit in die Sommersaison hinein. Für Tourismusbetriebe in der Region ein schwerer Schlag. Obwohl die B33 von beiden Seiten bis Aggsbach befahrbar ist, bleiben die Gäste seither weitgehend aus.
Fähre für Radtouristen
Nun dürfte es einen Rettungsanker zumindest für den in der Wachau so wichtigen Radtourismus geben. Neben besseren Infos zu Umleitungen und sicheren Zufahrten zu den Wirten zeichnet sich eine unkonventionelle Lösung ab. Für Biker könnte eine Fähre über die Donau als Bypass geben. Wer diese betreibt, vielleicht sogar das Bundesheer, ist noch nicht bekannt. Weitere Details soll Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Mittwoch bekannt geben.
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