Eine der größten Leistungen der Menschheit ist wohl die Entwicklung der Schrift: Vom Liebesgedicht bis zum Hochzeitskontrakt, vom Schuldschein bis zur Unternehmensgründung kann mit der Schrift und mit teils edlen Schreibgeräten alles vereinbart werden - Spannendes, Kurioses, Schönes zur in Vergessenheit geratenden Kulturtechnik.
„Es ist faszinierend!“, so Joachim Eichert, der seit 40 Jahren Schreibgeräte wie Federn und Tintenfässer, Füllfedern und Bleistifte sammelt, diese Leidenschaft aber erst 2017, als er das Motorrad für immer abstellte, intensiviert hat.
„Vor dem Krieg waren alle Füllfedern kunstvoll gestaltet, danach nicht mehr. Im Krieg, als kein Metall verfügbar war, wurden Schreibfedern aus Glas erzeugt“, weist der ehemalige Landesarchiv-Mitarbeiter, der nach wie vor viele Geschichtsfelder erforscht, auf ein gläsernes Exemplar seiner umfangreichen Sammlung hin.
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