Die Kooperation von Infineon und AfB („Arbeit für Menschen mit Behinderung“) ermöglicht die Wiederverwertung von alten PCs, Laptops, Mobiltelefonen oder Monitoren.
Die Wegwerfgesellschaft gerät immer mehr in die Kritik, Gegenbewegungen, wie repair-Cafes oder Reuse-Projekte wollen die Lebenszeit von Geräten und alltäglichen Dingen verlängern und treffen damit den aktuellen Trend.
Gemeinnützige Kooperation
Eine sinnvolle Reuse-Kooperation feiert heuer ihr 10-jähriges Bestehen. Seit dem Jahr 2014 gibt es eine Zusammenarbeit von Infineon Austria und der gemeinnützigen AfB „Arbeit für Menschen mit Behinderung“.
Die Beschäftigten der AfB in Klagenfurt hauchen nämlich nicht mehr gebrauchten Laptops, PCs, Monitoren, Druckern sowie diversen Mobilgeräten neues Leben ein. „Unser IT-Team setzte 2014 mit der Partnerschaft einen echten Startpunkt, der nicht nur sozial Sinn stiftet, sondern auch ökologisch nachhaltig wirkt“, schildert Hansjörg Sonnleitner, der Leiter der Infineon IT-Services GmbH.
Nachhaltigkeitsprojekt feiert Erfolg
In den vergangenen zehn Jahren wurden 33.000 IT-Geräte durch Infineon an die AfB bereitgestellt. 86 Prozent konnten durch AfB wiederaufbereitet werden. Dadurch die Verlängerung der Lebenszeit der Geräte konnten 707.523 Kilogramm CO₂ sowie 397.004 Liter Wasser eingespart werden. Neben Österreich ist seit dem Jahr 2019 Infineon Deutschland bei dem IT-Reuse-Projekt dabei.
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