Ein internationaler Wettbewerb, bei dem es um Mathematik geht, findet am 19. April statt. Neben Tirol sind auch andere Bundesländer vertreten. Die Österreich-Sieger im Vorjahr kamen aus Innsbruck.
Wer sind die Besten in Sachen Mathematik? Die Antwort auf diese Frage wird es am 19. April geben. An diesem Tag findet der internationale Mathematik-Wettbewerb namens „Náboj“ statt. Seit dem Jahr 2005 findet dieser regelmäßig in mehreren Ländern statt. „Die Mannschaften konkurrieren in zwei Kategorien: Junioren und Senioren. In der Junior-Kategorie werden Teams zugelassen, deren Mitglieder nicht die letzte oder vorletzte Klasse einer maturaführenden Schule besuchen. In der Senior-Kategorie können die Mannschaften beliebig aus Schülern derselben Schule zusammengesetzt werden“, heißt es von den Veranstaltern auf der Homepage.
Die Mannschaften bestehen aus maximal fünf Schülerinnen und Schülern einer Schule. Der ganze Wettbewerb dauert exakt zwei Stunden.
Die Aufgaben erfordern ein gewisses Maß an Ideen und Einfallsreichtum. Die Lösungen der Aufgaben sind üblicherweise Zahlenwerte.
Die Veranstalter
Sechs Aufgaben, die auch viel Kreativität erfordern
Innerhalb dieser Zeit müssen die Teilnehmer so viele Aufgaben wie möglich lösen. Jedes Team erhält sechs Aufgaben. Sobald eine Aufgabe gelöst ist, muss die nächste in Angriff genommen werden. „Die Aufgaben erfordern ein gewisses Maß an Ideen und Einfallsreichtum. Die Lösungen der Aufgaben sind üblicherweise Zahlenwerte. Das Team, das die meisten Aufgaben in der vorgegebenen Zeit korrekt gelöst hat, gewinnt am Ende.“
Laut den Veranstaltern sind die Aufgaben so gewählt, dass „sie sowohl für Gymnasiasten, die unerfahren in mathematischen Wettbewerben sind, als auch für Gymnasiasten, die bereits Erfahrungen mit Mathematik-Olympiaden haben, geeignet sind“.
Schönheit der Mathematik näherbringen
Die Grundidee hinter „Náboj“: Abgesehen von der Förderung der Fantasie und des logischen Denkens soll den Menschen dadurch die „unendliche Schönheit der Mathematik“ näher gebracht werden. Veranstaltet wird der Wettbewerb unter anderem auch von Alexander Glazman vom Institut für Mathematik an der Uni Innsbruck. Aus Tirol sind Schüler von Landeck bis St. Johann dabei. Auch in Graz, Linz, Villach und Wien treten Schulklassen an.
Im Vorjahr belegte das Akademische Gymnasium Innsbruck österreichweit Platz eins.
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