Ein neuer Satellit droht in Bereiche der Privatsphäre vorzudringen, die bislang von der (kommerziellen) Überwachung verschont blieben. Während der Hersteller die Risiken herunterspielt, warnen Datenschützer bereits vor der „riesigen Kamera am Himmel“.
An den Blick auf unsere Hausdächer und Gärten per Google Maps haben wir uns längst gewöhnt. Dass er uns nicht sonderlich stört, mag der vergleichsweise geringen Auflösung geschuldet sein, die der Kartendienst des Internetkonzerns bietet: Menschen sind aus der Luft bestenfalls als verschwommene Flecken auszumachen. Detailliertere Einblicke in das „Leben der Anderen“ aus dem All waren bis dato vornehmlich militärischen Spionagesatelliten vorbehalten. Doch dies soll sich bereits 2025 ändern, weshalb Datenschützer und Bürgerrechtler nun Alarm schlagen.
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