Millionenregen in Mariazell! Zur grenzübergreifenden Stärkung der Region erhält der moderne Bahnhof im steirischen Wallfahrtsort nun auch Entwicklungshilfe aus Niederösterreich.
Eben erst wurde die rund 36 Kilometer lange Strecke zwischen Laubenbachmühle und Mariazell nach schweren Sturmschäden wieder in Betrieb genommen – die „Krone“ berichtete. Nun wird der Bahnhof im steirischen Wallfahrtsort in Angriff genommen. Und weil auch viele Niederösterreicher bekanntlich in das Kulturjuwel pilgern, gibt es dafür nun blau-gelbe Entwicklungshilfe in der grünen Mark.
Natürlich auch, weil Mariazell nun eben das Ziel der von den NÖ Bahnen betriebenen Mariazellerbahn ist. Diese hat, wie Verkehrslandesrat Udo Landbauer gestern bei einer Präsentation vor Ort betonte, im Jahr 2023 einen Fahrgastrekord eingefahren – und legte im Vergleich zum Jahr davor um 14,1 Prozent auf knapp über 700.000 Passagiere zu.
Baustart steht bevor
„Die Endstation im Wallfahrtsort ist dabei der meist frequentierte Bahnhof der Strecke“, so der Freiheitliche. Doch die Bahnsteige sind hier nicht barrierefrei, die Station selbst nur unzureichend an Linien- sowie Reisebusse, Taxis oder auch Park-&-Ride-Angebote angebunden, heißt es. Landbauer: „Es ist also höchstens an der Zeit, den Mariazeller Bahnhof endlich ins 21. Jahrhundert zu befördern!“
Die Mariazellerbahn ist eine Lebensader für den Tourismus der Region. Der Bahnhofsumbau wird mehr als nur eine Renovierung.
Udo Landbauer, FPÖ- Landesvize
Und darauf muss man nicht einmal lange warten: Schon am 26. Februar soll der Spatenstich erfolgen, die dritte und letzte Bauphase dann am 22. November abgeschlossen sein. Auch der finanzielle Fahrplan steht – von den rund 10 Millionen Euro übernehmen die Länder jeweils ein Viertel, der Rest kommt vom Bund. Ziel sei eine (noch) höhe Wertschöpfung im regionalen Tourismus. Was somit auch Niederösterreich zu Gute kommen soll.
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