Trainingscamp in Belek

Sturm-Coach Ilzer: „Ich bin kein Hellseher!“

Fußball National
19.01.2024 08:06

Sturm hat im Frühjahr viel vor - mit Liga, Cup und Conference League gibt es drei „Hochzeiten“. Ist es die Abschiedstournee von Trainer Christian Ilzer?  

Die „Krone“ berichtet aus Belek

Tag vier in Belek, Christian Ilzer hat seiner Mannschaft am Donnerstagnachmittag frei gegeben und nimmt sich Zeit für die „Krone“. Der Sturm-Trainer über:

  • Camp: Es passt alles, wir haben gute Bedingungen und Plätze. Die Spieler haben wir jetzt zum ersten Müdigkeitshöhepunkt geführt.
  • Schwerpunkte: Den Spielrhythmus finden, Belastungsverträglichkeit, Weiterentwicklung, hohe Intensität und gute Qualität im Spiel, dazu die Automatismen verinnerlichen.
  • Teambuilding: Das gibt es ja jeden Tag durch das Zusammensein. Wir müssen hier nicht auf einen Baum kraxeln oder um ein Lagerfeuer tanzen. Ich bin kein Fan großer Ankündigungen und Blabla. Es zählt, was ich täglich am Platz sehe: Wie agiert mein Team, wie viel Eigenimpuls spürt man in der Truppe. Das ist am Ende wichtiger als große Töne zu spucken.
  • Stürmer-Juwel Camara: Wir haben schon seit Beginn sein großes Potenzial gesehen. Im Herbst war es wichtig, ihn sprachlich und kulturell zu integrieren. Er zeigt eine große Bereitschaft und Begeisterung. Aber entscheidend ist, wie arbeiten wir mit ihm. Amady ist auf einem guten Weg.
  • Wlodarczyk-Torflaute: Er ist mit 21 Jahren noch ein sehr junger Spieler, der sich jetzt auch seinen Kopf macht über gewisse Dinge. Wichtig ist, ihn zu unterstützen, ihm Selbstvertrauen einzuimpfen. Im Herbst haben wir durch die vielen Partien kaum Zeit gehabt, spezifisch mit ,Wloda‘ zu arbeiten. Gemeinsam werden wir jetzt den nächsten Schritt machen.
  • Heißer Februar: Das Wichtigste ist, die Mannschaft auf unser Spiel, das wir abliefern wollen, bestmöglich vorzubereiten! Wenn wir am Ende im Cup und der Conference League noch dabei sind, in der Liga auf Schlagdistanz zu Salzburg sind, dann war es ein Top-Monat.
  • Bullenjagd: Wir wollen auf allen drei Hochzeiten so lange wie möglich tanzen. Das ist natürlich eine große Herausforderung, aber die wollen wir ja auch. Salzburg ist haushoher Favorit. Es gibt den LASK und Rapid. Die Wiener sind im Herbst extrem unter ihrem Wert geschlagen worden. Aber man darf nicht nur sie als Gegner sehen, allen Teams muss man mit Respekt begegnen.
  • Sommer-Abschied: Ich bin doch kein Hellseher, im Fußball ändern sich die Dinge so schnell. Man ist gut beraten, im Jetzt zu sein und abzuliefern. Mein Fokus gilt Sturm, wir wollen im Frühjahr wieder für Highlight-Momente sorgen.
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