Schulterschluss in schwierigen Zeiten! Die Landesregierung suchte gemeinsam mit den Sozialpartnern „Lösungen“ für Niederösterreich.
Die Zeiten waren schon besser! „Die Landsleute kämpfen gegen die Herausforderungen und Belastungen, allen voran die teils massiven Teuerungen bei Grundbedürfnissen wie Wohnen, täglicher Einkauf oder Energie“, erklärte Arbeiterkammer-Präsident Markus Wieser. Gemeinsam mit Wirtschaftskammer-Präsident Wolfgang Ecker und Industriellenvereinigungschef Kari Ochsner suchte er im Rahmen einer Regierungsklausur von ÖVP und FPÖ Lösungen.
Der Ort war gut gewählt: In der Firma PREFA – einem Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich – in Marktl bei Lilienfeld legten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ihr Vize Udo Landbauer den politischen Schwerpunkt ganz auf Wirtschaft und Arbeit.
Hoffnungsvolle Prognose
Unternehmen und deren Angestellte mussten laut Mikl-Leitner in den vergangenen Jahren „viele schwere internationale Herausforderungen stemmen“. Doch jetzt prognostizierten Wirtschaftsforscher, dass im Jahr 2024 wieder zaghaft, aber doch, das Wirtschaftswachstum zurückkommen werde.
Das Land investiert daher heuer vor allem in den Wohnbau, in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, in den Breitbandausbau und mit den Gemeinden in den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Das löst laut Expertin Monika Köppl-Turyna zusätzlich 3,4 Milliarden Euro an Investitionen von Privaten aus.
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