„Krone“-Sprtchef Peter Moizi schreibt in seiner Kolumne „Stopplicht“ über die rot-weiß-roten Erfolge im Ski-Weltcup und den Leistungen unserer Europacup-Fighter in Champions und Europa League.
Weihnachten für die Skifans. Das lange Warten auf den ersten Super-G hat sich gelohnt. Vincent Kriechmayr siegte im Thriller vor Daniel Hemetsberger, Österreichs Herren feierten den zweiten Saisonsieg im erst vierten Bewerb. Eine erfreuliche Bestandsaufnahme. „Wir sind wieder wer“, stieß Kollege Rainer Bortenschlager vor dem Redaktions-TV einen lauten Jubelschrei aus. Kein Wunder, als Fußball-Reporter hatte er in dieser Woche nichts zu lachen
Die Bilanz unserer Klubs auf der internationalen Bühne fiel ernüchternd aus. Drei Hoffnungen in der Gruppenphase, lediglich drei Siege. Insgesamt ein Torverhältnis von minus 15. Die jungen Salzburger waren für die Champions League nicht reif genug, der LASK zahlte Lehrgeld, wenigstens Sturm zitterte sich weiter. 0:3 in Lissabon. Chancenlos und vorgeführt. Doch bei den anschließenden Interviews regierte die Freude über die neue Chance in der Conference League. „Auf einer Seite ist es mir scheißegal, auf der anderen denke ich mir schon, dass wir da noch ein bisschen konzentrierter hätten auftreten können. Aber am Ende des Tages ist es geil“, analysierte Abwehrspieler Jusuf Gazibegovic das 0:3 auf Servus-TV. Eine lockere Art, mit Niederlagen umzugehen. Sieger sehen anders aus - auch wenn Sturm sich über das Überwintern im Europacup freuen darf.
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