Die gleichen Bedingungen gelten für einen weiteren Deutschen, dem ebenfalls Ende Jänner die Freilassung auf Kaution gewährt worden war (siehe Infobox). Die US-Justiz wirft ihnen ebenso wie dem aus Deutschland stammenden MegaUpload-Gründer Kim Dotcom (ganz rechts), früher als Kim Schmitz bekannt, Verstöße gegen das Urheberrecht und Geldwäsche vor. Die USA betreiben ihre Auslieferung. Ein Kautionsantrag von Dotcom wurde abgelehnt.
MegaUpload ist eine inzwischen gesperrte Internetplattform zum Hochladen von Dateien aller Art, die dann über einen einfachen Link heruntergeladen werden können. Inhaber von Urheberrechten seien auf diese Weise um mehr als 500 Millionen Dollar geschädigt worden, erklärt die Justiz in den USA. Dotcom und die weiteren Betreiber sollen mehr als 175 Millionen Dollar an der illegalen Verbreitung der urheberrechtlich geschützten Inhalte verdient haben. MegaUpload macht geltend, dass lediglich eine technische Plattform für die Daten bereitgestellt worden sei und dass diese überwiegend für legale Zwecke genutzt worden sei.
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