Sogenanntes Phishing, abgeleitet von "Password fishing", wird eingesetzt um mit Hilfe von gefälschten E-Mails an vertrauliche Kundendaten und Passwörter zu gelangen. In den E-Mails werden die Benutzer nicht nur aufgefordert, persönliche und vertrauliche Daten mitzuteilen oder zu aktualisieren. Es kommt auch vor, dass die E-Mails einen Link zu gefälschten Websites renommierter Unternehmen und Kreditinstituten beinhaltet, um den Benutzer dann zum Login zu animieren.
Die Internetbranche kämpft schon lange mit solchen Attacken, bisher rutschen jedoch immer wieder solche Nachrichten durch. Die Unternehmen, die sich nun in DMARC zusammengeschlossen haben, zählen zu den meistgenutzten E-Mail-Anbietern. DMARC steht für "Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance" (etwa: domainbasierte Authentifizierung, Melden und Konformität von Nachrichten).
Das DMARC-System sei schon in Betrieb, sagte ein beteiligter Facebook-Spezialist dem US-Magazin "Wired". "Sie werden bereits seit einiger Zeit durch DMARC geschützt." Dem Magazin zufolge haben PayPal, Google und Yahoo die Initiative vor rund eineinhalb Jahren angestoßen.
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