Profiteur war der fehlerlos fahrende US-Amerikaner Robby Gordon. Der Hummer-Pilot deklassierte bei seinem Tagessieg die Konkurrenz, allerdings absolviert er die letzten Wertungen der 33. Dakar nur unter Vorbehalt.
Gordon distanzierte den zweitplatzierten Russen Leonid Nowitzki um mehr als eine Viertelstunde. Dritter wurde der Südafrikaner Giniel de Villiers, der damit auch seinen dritten Gesamtrang festigte. Peterhansel büßte auf Roma etwa drei Minuten seines Vorsprungs von zuvor 22:49 Minuten ein. Der Franzose führt seit der 4. Etappe die Wertung an und steuert seinem insgesamt zehnten Dakar-Sieg entgegen.
Gordon noch immer 90 Minuten zurück und unter Beobachtung
Von Gordon droht keine Gefahr. Er hat nicht nur einen Rückstand von immer noch über eineinhalb Stunden. Gordon wurde nach der neunten Etappe wegen eines Regelverstoßes am Hummer auch disqualifiziert. Nur weil der NASCAR-Pilot dagegen Einspruch einlegte, gilt der Ausschluss bis zu einer endgültigen Klärung nur unter Vorbehalt.
Bei den Motorrädern übernahm KTM-Fahrer Marc Coma mit dem Tagessieg auch die Gesamtführung vor seinem Rivalen Cyril Despres. Der Spanier war auf dem Tagesabschnitt 3:57 Minuten schneller als der viertplatzierte Franzose und hat nun 1:35 Minuten Vorsprung auf diesen. Der in der Gesamtwertung auf Rang drei liegende Portugiese Helder Rodrigues hat bereits 1:13:49 Rückstand.
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