Aufgewecktes SUVerl

Opel Mokka – klein und auf Wunsch auch in Schwarz

Motor
10.01.2012 14:21
Opel will Skoda Yeti und Mini Countryman Konkurrenz machen. Auf Basis der Kleinwagens Corsa startet hierzulande Ende 2012 das Mini-SUV Mokka. Neben der trendigen Optik soll vor allem das Raumangebot überzeugen.

Mit 4,28 Meter Länge ist der Mokka genau 28 Zentimeter länger als der Corsa und 6 cm länger als der Skoda Yeti. Und auch die Dachhöhe hat ersten Fotos zufolge ordentlich zugelegt. Ergebnis ist ein Laderaum von maximal 1.372 Litern – rund 272 Liter mehr als in der fünftürigen Limousine. Optisch setzt der Mokka auf typische SUV-Zutaten wie erhöhte Bodenfreiheit, wuchtige Frontgestaltung und Anbauteile im Geländewagen-Stil wie etwa einen Unterfahrschutz. 

Wie bei SUVs oft üblich bleiben die Tugenden auf unbefestigter Straße aber Nebensache. So ist ein Allradantrieb nur gegen Aufpreis zu haben, die Basisversion wird über die Vorderräder angetrieben. Im Ausgleich wird das ESP um Helfer für das Anfahren am Berg und die Fahrt bei starkem Gefälle garniert. 

Bewährtes für den Vortrieb
Für den Antrieb stehen zunächst drei aus anderen Opel-Modellen bekannte Motoren zur Wahl. Einstiegs-Triebwerk ist ein 1,6-Liter-Benziner mit 115 PS Leistung, darüber rangiert ein 1,4-Liter-Turbo mit 140 PS. Als Dieseloption gibt es einen 130 PS starken 1,7-Liter-Motor. Die Kraftübertragung übernehmen manuelle Getriebe mit fünf beziehungsweise sechs Gängen, die serienmäßig mit einem Start-Stopp-System kombiniert sind. Ohne die Spritspartechnik auskommen muss die alternativ erhältliche Sechsgangautomatik. 

Bei der Ausstattung darf sich das kleine SUV beim Kompaktmodell Astra bedienen. Gegen Aufpreis sind so unter anderem Spurassistent, Kollisionswarner, Verkehrszeichenerkennung und Bi-Xenonlicht zu haben. Ebenfalls angeboten wird der in der Heckstoßstange versenkbare Fahrradträger Flex Fix. Offizielle Preise nennt Opel noch nicht, die günstigste Variante dürfte aber etwas billiger als ein Skoda Yeti sein, aber etwas teurer als die Mitbewerber Nissan Juke und Toyota Urban Cruiser. 

Premiere feiert der Crossover-Opel auf dem Genfer Salon (8. bis 18. März). Der Grund für die frühe Veröffentlichung der ersten Bilder dürfte aber woanders zu suchen sein. Auf der Detroit Auto Show (bis 24. Jänner) feiert zurzeit der Buick Encore sein Debüt, ein optisch nur wenig veränderter US-Ableger des Mokka.

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