Krone Plus Logo

Suche in Sillschlucht

Die Einsatzkräfte im Nachhinein noch verunglimpft

Tirol
05.06.2023 07:00

Zwölf Stunden nahm ein Innsbrucker (39), der in der Nacht auf Samstag einen Notruf aus der Sillschlucht absetzte, die Einsatzkräfte in Beschlag. Jetzt prüft die Polizei, ob der Mann die hohen Einsatzkosten bezahlen muss - denn die Polizei fand ihn zu Hause.

Bergrettung, Berufsfeuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und die Besatzung des Polizeihubschraubers Libelle Tirol suchten zwischen Samstag 1.30 Uhr früh und 14 Uhr nach dem amtsbekannten 39-Jährigen. Er hatte sich, wie berichtet, bei der Leitstelle gemeldet, dass er sich verletzt in alpiner Notlage befände. Sein Handy wurde in der Sillschlucht geortet, vom Mann fehlte jede Spur.

Viele Szenarien im Kopf
Mitten in der Nacht wurden somit Bruno Berloffa, Ortstellenleiter der Bergrettung Innsbruck, und seine Kameraden aus dem Schlaf gerissen. „Wir suchten mit zehn Leuten bis 5 Uhr früh die Sillschlucht ab – ohne Ergebnis“, schildert Berloffa, „mir gingen einige Szenarien durch den Kopf. Was ist etwa, wenn der Mann durch seine Verletzung in der Schlucht abgestürzt ist?“ Am Vormittag haben die Einsatzkräfte dann noch einmal die Schlucht durchkämmt - diesmal mit Fährtenhunden des Roten Kreuzes. Außerdem flogen die Libelle Tirol sowie Drohnen der Berufsfeuerwehr, um den 39-Jährigen zu finden.

Krone
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Tirol



Kostenlose Spiele