Steht eine Seilbahn plötzlich still, dann kann man als Passagier nichts mehr tun, als auf Rettung zu warten. Für Seilbahn-Mitarbeiter und Einsatzkräfte bedeutet so ein Fall hingegen einen echten Großeinsatz. Um dafür vorbereitet zu sein, müssen solche Situationen regelmäßig geübt werden und die „Krone“ war live dabei.
Regelmäßig werden Lift-Bergungsübungen von den Seilbahnen-Mitarbeitern oder den Bergrettern durchgeführt. Alle zwei Jahre sogar zusammen mit dem Bundesheer.
„Wir sind für Kärnten und die Steiermark verantwortlich“, sagt Hauptmann Gerald Schumer, der Kommandant der Flugretter-Einsatzgruppe Süd des Bundesheeres: „Denn droht Gefahr für Leib und Leben, wie zuletzt 2018 im steirischen Skigebiet Kreischberg, wo es bei tiefen Temperaturen zu einem Liftausfall gekommen war, dann sind wir gefordert, die zivilen Einsatzkräfte zu unterstützen.“
Doch solche Einsätze gilt es natürlich, im Vorfeld zu trainieren. Nach der Petzen und Bad Kleinkirchheim ist die Gerlitzen dran - und die „Bergkrone“ mit dabei. „Es ist zu einem Totalausfall der Kanzelbahn gekommen und es gilt, 72 Personen aus 36 Gondeln zu bergen“, erklärt Vizeleutnant Hubert Schuster, der die Übung monatelang vorbereitet hat, das angenommene Szenario.
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