„Let‘s Dance“-Star

Ross Antony: „Am Parkett werde ich alles geben!“

Kärnten
25.02.2026 19:55

Die „Krone“ traf Ross Antony bei der Winter-Musi in Bad Kleinkirchheim zur entspannten Tea-Time – und sprach mit ihm über Kärnten, Bühnenpannen und seine große Herausforderung bei „Let’s Dance“.

Der in Deutschland lebende Brite Ross Antony ist wohl einer der buntesten Charaktere im Schlagerzirkus. Der ausgebildete Musicaldarsteller wurde 2001 durch seine Teilnahme an der Castingshow Popstars bekannt und verkaufte mit der Band Bro‘Sis millionenfach Tonträger. 2008 startete er dann mit seiner Solokarriere durch und eroberte mit seiner charmant-witzigen Art das Publikum. Ab Freitag steht Antony auf der Bühne von „Let‘s Dance“ und will sich mit seinen Tanzkünsten in die Herzen der Zuschauer twisten.

„Krone“: Was gehört für dich zu einer Tea-Time dazu?
Ross Antony: Selbstgebackener Kuchen, zum Beispiel Vanilla Sponge Cake oder Lemon Cheesecake, und schwarzer Tee mit einem Hauch Milch und ein bisschen Honig. Wir haben hier Früchtetee? 

Ja!
Den trink’ ich nicht (lacht)! Nein – ich liebe schwarzen Tee! Bei der Tea-Time kommt die ganze Familie zusammen und spricht über alles Mögliche. 

Stichwort Familie – die Musi ist ja auch wie eine Familie, oder?
Inzwischen bin ich schon vielfach hier gewesen – ob die Leute das wollen oder nicht (lacht) – und hab‘ sehr viele Freundschaften geschlossen. 

Was verbindest du mit Kärnten? 
Ich bin mir noch immer nicht sicher, wie weit Kärnten geht (lacht). Die Menschen hier sind toll, bodenständig und – sie unterstützen ihre Künstler! Bist du Kärntner?

Ja...
Was würdest du sagen? 

Ähm... Loss lei laf‘n, is jo lei Wossa...
Tatsächlich – ist das so? (lacht) Erklär mir das! 

Das heißt so viel wie: dass man sich keine Sorgen machen muss, es langsam angehen soll – počasno (slow. für langsam, Anm.) einfach...
Siehst du – das hab‘ ich ja gesagt – Kärntner sind entspannte Leute, die ihr Leben genießen. Ich habe ja auch zweieinhalb Jahre in Wien gelebt – eine wunderschöne Zeit. Ich warte übrigens noch immer auf meinen Amadeus-Award! 

Du hast noch keinen? 
Nein! Letztes Jahr war ich in der Jury von „Dancing Stars“ – da hätt‘ ich eigentlich einen verdient. 

Die „Krone“ überraschte Ross Antony mit Sachertorte und Tee.
Die „Krone“ überraschte Ross Antony mit Sachertorte und Tee.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)
Auf der Musi-Bühne ein gern gesehener Gast: Ross Antony begeistert mit seiner lockeren und ...
Auf der Musi-Bühne ein gern gesehener Gast: Ross Antony begeistert mit seiner lockeren und unbeschwerten Art.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)

Apropos „Dancing Stars“ – Du bist ja jetzt bei „Let‘s Dance“ mit dabei...
Ich freue mich riesig – aber ich habe auch großen Respekt. Jetzt muss ich selbst tanzen und nicht beurteilen. Viele, die schon dabei waren, haben mir erzählt, wie hart das Training ist. Das Gute: Mein Körper wird sicher in Topform sein. Ich werde alles geben und hoffe natürlich, dass meine Schnuckis für mich anrufen, damit ich möglichst viele verschiedene Tänze zeigen kann.

Du hast schon unzählige Auftritte hinter dir. Ist auf der Bühne auch schon etwas schiefgegangen?
Oh ja! Mit Bro’Sis ist mir einmal während einer Show die Hose aufgeplatzt – ich hatte keine Unterwäsche an (lacht). Zum Glück hat meine Kollegin Hila schnell reagiert und mir ihren Pullover gegeben. Gut, dass es damals noch kein Social Media gab (lacht), sonst wäre es wohl noch immer im Internet.

Das wäre wirklich unangenehm...
Noch peinlicher war ein Moment bei der Aufführung des Musicals „Hair“. Am Ende des ersten Akts sind ja bekanntlich alle nackt – normalerweise fällt der Vorhang. Auf unserer Seite blieb er aber oben – eine Kollegin zog verzweifelt daran – das hat die Aufmerksamkeit natürlich auf uns gezogen. Plötzlich ist der Vorhang mit einem lauten Rumms herunter gekracht. Wir standen da, sangen „Let the Sunshine in“ – und auf einmal sind wir in irgendeine Ecke gerannt. Solche Pannen sind aber immer auch lustig. 

Und was machst du, wenn du einmal den Text vergisst?
Es gibt einen Grund, warum ich alte Songs covere: Wenn ich meinen Text vergesse, kann das Publikum weitersingen (lacht.)

Danke fürs Gespräch!
Jetzt haben wir gar nichts gegessen (schneidet die Torte an) – oh – das ist aber noch hart... 

Möglicherweise ist sie noch gefroren....
(lacht) 

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