So, 19. August 2018

Nach vier Jahren

14.09.2011 15:28

Westfassade des Stephansdoms fertig saniert

Der Wiener Stephansdom erstrahlt in neuem Glanz - nach vier Jahren ist nun die Sanierung der Westfassade abgeschlossen worden, wie Dombaumeister Wolfgang Zehetner am Mittwoch bekannt gab. Auch das Gerüst wurde schon abgebaut. Das heißt: Die Besucher haben ab sofort wieder freie Sicht auf die bisher verhüllte Eingangsseite des Gotteshauses.

Die Kosten für die Renovierung betrugen rund 3,5 Millionen Euro, in diese Summe nicht eingerechnet seien die Sanierungskosten für die Heidentürme und das Riesentor, da diese bereits in den 1990er-Jahren restauriert worden seien. Der Dombaumeister unterstrich die Bedeutung der Westfassade: "An der Westfassade lassen sich die Entwicklung des Doms und die mittelalterliche Geschichte Wiens wie an wohl keinem anderen Denkmal der Stadt ablesen."

20 Mitarbeiter rund vier Jahre lang am Werken
Insgesamt vier Jahre lang waren rund 20 Mitarbeiter mit der Sanierung beschäftigt - diese wurde in zwei Phasen durchgeführt: Zuerst wurde der nördliche Teil in Angriff genommen, dann der südliche. Zunächst wurden die verschmutzten Flächen gereinigt, um die unter den Schmutzkrusten verborgenen Schäden untersuchen zu können. Zudem enfernte man die Gipskrusten, die sich durch den sauren Regen auf dem Kalkstein gebildet hatten und eine Gefahr für die Bausubstanz darstellten.

Schwierige und zeitaufwendige Arbeiten
Dies gilt als ein sehr zeitaufwendiges Unterfangen: "Mit dem Lasergerät arbeitet ein Mann etwa eine Stunde lang, um einen Quadratdezimeter Stein zu reinigen", veranschaulichte Zehetner. Zudem musste die Dombauhütte absturzgefährdete Teile sichern und fehlende Partien ergänzen. Darüber hinaus wurden die Fugen zwischen den Steinen geschlossen, damit keine Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann. Gereinigt und saniert wurden auch die Skulpturen der Fassade.

Auch wenn die Restaurierung der Westfassade nun abgeschlossen ist, gehen die Arbeiten am Dom weiter, betonte Zehetner. "Es wird immer notwendig sein, den Dom laufend zu restaurieren, denn gerade die fein ziselierte Steinoberfläche ist sehr empfindlich", unterstrich der Dombaumeister.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Ramsebner-Traumtor
Last-Minute-Wahnsinn! LASK schockt Rapid
Fußball National
Edomwonyi-Doppelpack
Austria schießt Admira mit 4:0 ab
Fußball National
1:1 gegen Altach
Sturm nach Larnaka-Debakel nur mit Remis
Fußball National
Deutscher Cup
RB Leipzig schrammt an Blamage vorbei
Fußball International
Premier League
Manchester City siegt 6:1 dank Aguero-Triplepack
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.