Mit dem Tiroler Photoarchiv (TAP) feierte eine der größten Bildersammlungen des Landes sein 15-jähriges Bestehen. Aus dem zunächst nur regionalen Projekt wurde ein tirolweites Kulturerbe, mit zahlreichen Ausstellungen und Kooperationen.
Es ist eine unfassbare Zahl an alten Fotos, die das TAP in den vergangenen Jahren zusammentragen konnte. Vor 15 Jahren rief Richard Piock die Initiative ins Leben, zunächst auf den Raum Osttirol und das Südtiroler Pustertal begrenzt. Wenig später folgten als grenzüberschreitende Projekte ganz Tirol und Südtirol. Mittlerweile zählt man 670.000 Bilder.
Das TAP widmet sich dem Medium Fotografie, seiner Geschichte und der kompetenten Vermittlung seiner Bedeutung in unserer heutigen Zeit.
TAP-Leiter Martin Kofler
In Lienz und im Südtiroler Bruneck wird der Gesamtbestand, der aus Schenkungen, Dauerleihgaben und Werknutzungen besteht, archiviert – nach modernen und konservatorischen Standards. „Das TAP widmet sich dem Medium Fotografie, seiner Geschichte und der kompetenten Vermittlung seiner Bedeutung in unserer heutigen Zeit. Es verbindet die Vergangenheit des Mediums mit der Zukunft und der Generation von morgen“, erläutert TAP-Leiter Martin Kofler.
Ausstellungen und Kooperationen
Dass man beim TAP auch einen Blick nach vorne wirft, zeigt das Online-Angebot. Die Bilder sind auf der Website öffentlich und kostenlos zugänglich. Regelmäßig finden Ausstellungen statt, Publikationen ergänzen das Angebot.
Das Interesse an der Vergangenheit ist groß, das bestätigt auch die Innsbrucker Kulturstadträtin Uschi Schwarzl. Seit nunmehr drei Jahren besteht eine Kooperation. Die fotografischen Sammlungen seien historische Quellen und Zeitdokumente zugleich, um die Geschichte sichtbar zu machen.
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