Saudi-Arabien

Salam aleikum: Reise in die Zukunft

Reisen & Urlaub
03.02.2023 10:30

Salam aleikum in Saudi-Arabien, wo die Welt von morgen schon heute Realität ist. Der Blick in eine Zukunft voll surrealer Städte, Sandwüsten und Superlativen aller Art.

Eine Fata Morgana – der Schrecken aller Beduinen, Archäologen und Wüsten-Abenteurer.

Doch in der Ferne flimmern eindeutig Felsformationen und Dattelpalmen aus den endlosen Dünen, Wasser kann jetzt nicht mehr weit sein. 45 Grad hin oder her.

Die Luftspiegelung nahe der Oase von AlUla ist tatsächlich keine optische Täuschung, es ist vielmehr das milliardenschwere Werk eines Designteams. Das Maraya Konzerthaus ist der größte Spiegelbau der Welt, ragt wie eine Wand aus dem Sand.

500 Meter hoch und 170 km lang soll die vertikale Megacity beim Roten Meer münden. (Bild: www.neom.com)
500 Meter hoch und 170 km lang soll die vertikale Megacity beim Roten Meer münden.

Das Wahrzeichen steht sinnbildlich für den Aufschwung Saudi-Arabiens.

Im Königreich des Erdöls scheint Geld keine Rolle zu spielen – und somit gibt man den Takt der Zukunft vor. Stars wie Mariah Carey und Andrea Bocelli geben sich hier die Klinke in die Hand. Oder besser gesagt: Sie würden es, wenn die Eingangssysteme nicht von künstlicher Intelligenz gesteuert wären.

In der Hauptstadt Riad wurde binnen sechs Monaten ein Viertel aus Neon und Leuchtreklamen aus dem Boden gestampft, das den Times Square in New York alt aussehen lässt.

Auch das wird einmal „The Line“ sein: hängende Gärten und Ausblick in die Wüste (Bild: www.neom.com)
Auch das wird einmal „The Line“ sein: hängende Gärten und Ausblick in die Wüste

Die Sky Bridge über den gigantischen Kingdom Tower gibt den Blick auf eine 8-Millionen-Einwohner-Metropole frei, die noch nicht genug hat.

In Jeddah am Roten Meer wird indes das größte Gebäude der Welt errichtet. Es soll einen Kilometer hoch sein und würde demnach auch den Burj Khalifa im benachbarten Dubai in den Schatten stellen. Der misst ja „nur“ 830 Meter.

Spiegel-Selfie: Reporter mit Scheich bei „The Line Experience“ nahe Riad (Bild: Gregor Brandl)
Spiegel-Selfie: Reporter mit Scheich bei „The Line Experience“ nahe Riad

Vom Morgenland ins Übermorgenland: Nahe der Kapitale soll das ultimative Future-Projekt namens Neom verwirklicht werden. Auf 170 Kilometern Länge, einem halben Kilometer Höhe und 200 Meter breit wird zunächst einmal „The Line“ entstehen – und neun Millionen Menschen eine vertikale Heimat bieten.

Die Umsetzung gibt Rätsel auf. Alles soll klimaneutral über die Bühne gehen. Autos sind verboten, dafür düst – selbstverständlich reibungsfrei – eine Art Magnetschwebebahn durch alle Bezirke.

Wann könnte das alles realisiert werden? Immer wieder ist im Land von der „Vision 2030“ die Rede.

Wie sagen die Saudis so schön: in schā' Allāh!

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